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Treffen des Distrikt West am 25.03.2026

Zu Beginn unserer Distriktsitzung gedenken wir unseres verstorbenen Genossen Zafer Titiz.

Dann beschäftigen wir uns mit dem für uns desolaten Ausgang der Kommunalwahl. Katrin Hurle verweist auf einige auffällige Trends im Stadtwesten: Generell ist die Situation für die SPD im Stadtwesten schlechter als in der Innenstadt und dem Osten. In Büchenbach waren das Dorf und das Gebiet um die Aschaffenburger Straße besonders schlecht, während wir überdurchschnittlich gute Ergebnisse in den Neubaugebieten und der Reuth erzielen konnten. In Alterlangen war Steinforst Süd-Ost (Bereich um die Damaschkestraße) besonders schlecht, vergleichsweise gut dagegen Heiligenloh Süd. Die OB-Wahl folgte dem gleichen Trend. Die AfD-Hochburgen blieben gleich: Würzburger Ring, Donato-Polli-Straße, Aschaffenburger Str. und Europakanal Nord/Süd.

Philipp Dees ergänzt, dass im Wahlkampf von der politischen Konkurrenz eine starke Anti-Kampagne gegen den OB betrieben wurde, der schließlich mit ca. 1500 fehlenden Stimmen verlor. Als Konsequenz bleibe uns nun, noch mehr vor Ort präsent zu sein, z.B. durch Mitgliedschaft in Vereinen oder auch Blaulichtorganisationen. 

In der anschließenden Diskussion wenden sich die Distriktmitglieder ganz klar gegen eine Zusammenarbeit unserer Partei im Stadtrat mit der CSU plus dann für eine Mehrheit notwendigen Dritten wie der FDP. Wir sollten auf keinen Fall die Mehrheitsbeschaffer für konservative Politik sein. Der Distriktvorstand wird beauftragt, die Kreisvorsitzenden darum zu bitten, dass im Falle derartiger Gespräche eine KMV einzuberufen sei. Günter Winkelmann erklärt seine Bereitschaft, im Stadtteilbeirat Büchenbach weiterzumachen. Bis zur Distriktsitzung am 22.4. sollen Vorschläge zur Besetzung der Beiräte gemacht werden und dann in dieser Sitzung darüber befunden werden.