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Treffen des Distrikt West am 19.11. im Gasthof Güthlein

In unserer November-Distriktsitzung am 19.11. berichtete die Rektorin der Grundschule Mönau, Frau Ursula Blümcke, über ihre ersten Erfahrungen mit dem Startchancen-Programm (SCP), das seit dem Schuljahr 2024/25 läuft. Es handelt sich dabei um ein vom Bund aufgesetztes Förderprogramm für Schulen mit einem schlechten Sozialindex und ist ausgelegt auf 10 Jahre. Die Mönauschule war unter den ersten 100 ausgewählten staatlichen Grund- und Mittelschulen in Bayern dabei, in diesem Schuljahr folgen 300 weitere, darunter auch Berufsschulen. Die Mönauschule hat derzeit rund 225 Schülerinnen und Schüler, davon 60 % mit Migrationshintergrund. Die Klassenstärken liegen zwischen 18-25.

Die finanzielle Förderung erstreckt sich auf drei Säulen:

1. für Personal 70.000 €: Dafür wurde u.a.  eine zweite Jugendsozialarbeiterin eingestellt, die auf 1 Jahr finanziert wurde.

2. für Schulentwicklung 70.000 €: Dieser Finanztopf soll z.B. für die Professionalisierung der Lehrkräfte verwendet werden.

3. für bauliche Maßnahmen 700.000 €, verteilt auf 10 Jahre: Hier wird allerdings eine Co-Förderung in Höhe von 30 % vom zuständigen Sachaufwandsträger, der Stadt Erlangen, erwartet.

Frau Blümcke betonte, dass das Startchancen-Programm sehr viele Freiheiten gegeben hat, von denen Impulse für das gesamte Kollegium ausgingen. In einem internen Schulentwicklungsprozess habe man sich Ziele gesetzt, so z.B. Medienprojekte, die nun gut und unbürokratisch umgesetzt werden können. Als positiv merkt sie den überschaubaren Verwaltungsaufwand an. Um eine datengestützte Evaluierung muss sich das Kollegium selbst kümmern. Insgesamt sieht sie gute Möglichkeiten, das im Programm genannte Ziel zu erreichen, das in der Förderung der Grundkompetenzen in Deutsch und Mathematik liegt.

Philipp Dees informierte über die nach wie vor schwierige Situation um den städtischen Haushalt. Um Mehreinnahmen in Höhe von 1,1 Mio zu gerieren, sei eine Grundsteuererhöhung vorgesehen. Bis auf das Feuerwehrhaus in Bruck seien keine Neuinvestitionen geplant. Bei der städtischen Förderung wolle man darauf achten, dass Strukturen erhalten bleiben, das Angebotsvolumen aber verkleinert werde. Als Beispiel nannte er hier das Poetenfest, für das nun nur noch 80.000 € zur Verfügung stehen, dessen bisheriger Finanzbedarf aber bei 250.000 € lag. Hier müsse sich das Kulturamt Möglichkeiten überlegen, wie die Finanzierungslücke geschlossen werden könne.

Die Sitzung wurde von Katrin Hurle abgerundet mit der Bekanntgabe der Wahlkampfaktionen, die der Distriktvorstand vorgesehen hat:

Verteilungen:

  • In einer neuen Ausgabe des „Westboten“ wollen wir die Kandidatinnen und Kandidaten des Westens vorstellen und die positiven Veränderungen in unserem Stadtteil zeigen.
  • Nach Weihnachten wird die offizielle Wahlkampfbroschüre des KV erscheinen. Sie kann bis 3 Wochen vor der Wahl ausgeteilt werden.

              Es ist möglich, beide Austeilungen gemeinsam oder auch getrennt zu machen.

Aktionen:

  • Am 12.12. machen wir eine mobile Nikolausverteilaktion mit dem Lastenrad.

               Rudeltplatz: ab 9:30 Uhr

               Alterlangen: ab 15:00 Uhr 

  • Am 9.1. ab 16:00 Uhr stellen sich die West-Kandidierenden im AWO-Stadtteilcafe 56Nord vor.
  • Am 23.1. ab 15:00 Uhr radeln wir mit OB Janik im Stadtwesten. Treffpunkt ist der Rudeltplatz.