Distrikt West: Kein Personalabbau auf dem Abenteuerspielplatz Taubenschlag

Der SPD-Distrikt Erlangen-West fordert, die Stellenzahl beim Abenteuerspielplatz Taubenschlag unverändert zu lassen. In dem von Bürgermeister Lohwasser verantworteten Konzept der Stadtverwaltung zur "Aufgabenkritik" wird vorgeschlagen, eine halbe Stelle abzubauen; dann wären beim Taubenschlag nur noch zwei Mitarbeiter beschäftigt.

"Dieser Abbau würde bedeuten, dass der Abenteuerspielplatz künftig einen zusätzlichen Tag pro Woche geschlossen werden müsste", erläutert Stadträtin Ingrid Kiesewetter das Problem. "Außerdem wäre ein Schließung in den Sommermonaten unvermeidlich, denn es müssen immer mindestens zwei Betreuer anwesend sein - nimmt also einer Urlaub, muss der Abenteuerspielplatz geschlossen werden."

Nach Ansicht des Distrikts ist die Arbeit des Abenteuerspielplatzes aber notwendig und sollte daher unverändert fortgesetzt werden. "Durch die erfolgreiche Arbeit der Sozialpädagogen auf dem Abenteuerspielplatz ist es gelungen, die Probleme mit Jugendkriminalität, die es im Stadtwesten einmal gab, einzudämmen", so Lena Zoglauer, stellvertretende Vorsitzende des Distrikts. "Wird die Arbeit aber eingestellt, dann können die Probleme schnell wieder akut werden; einzelne Vorkommnisse um die Bildung einer "Gang" in den letzten Monaten - die nicht zuletzt durch den Einsatz der Taubenschlag-Mitarbeiter nicht zu größeren Problemen geführt hat - zeigen, dass Jugendsozialarbeit im Stadtwesten notwendig ist."

Gerade in den Sommermonaten, wenn Kinder und Jugendliche viel im Freien seien und durch die Schulferien viel Freizeit hätten, müsse ein ausreichendes Angebot an Freizeitmöglichkeiten zur Verfügung stehen, so Zoglauer weiter: "Der Distrikt West unterstützt daher entschieden den Kampf der Diakonischen Runde und von Büchenbacher Bürgerinnen und Bürgern um den Erhalt des Abenteuerspielplatzes. An der Zukunft der Jugendlichen in Büchenbach darf nicht gespart werden!"

Weitere Informationen

www.abenteuerspielplatz-taubenschlag.de